Überblick: Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Warum ist eine BU Versicherung wichtig?
Die eigene Arbeitskraft ist für viele Menschen die wichtigste finanzielle Grundlage im Leben. Doch was passiert, wenn man aufgrund einer schweren Krankheit oder durch einen Unfall den eigenen Beruf nicht mehr ausüben kann? Der Verlust des Einkommens kann schwerwiegende Folgen haben und die bisherige Lebensqualität erheblich beeinflussen. Genau hier setzt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) an. Sie bietet eine finanzielle Absicherung, indem sie eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente zahlt, wenn die versicherte Person dauerhaft oder langfristig berufsunfähig wird.
Denn: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Ältere Arbeitnehmer genauso wie junge Menschen mitten im Studium. Statistisch gesehen wird jeder vierte Berufstätige im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch drei Ursachen stehen besonders im Vordergrund: Psychische Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen und Burnout, sind mittlerweile die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Dicht gefolgt von Leiden des Bewegungsapparates, wie Rücken- und Gelenkproblemen, die oft durch jahrelange körperliche Belastung oder Fehlhaltungen entstehen.
Dennoch bestehen viele Unsicherheiten: Ab wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Und wer entscheidet letztlich über die Berufsunfähigkeit? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige rund um das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung, die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente und die wichtigsten Rahmenbedingungen.
Warum die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht ausreicht

Die gesetzlichen Leistungen sind oft nicht ausreichend, um den bisherigen Lebensstandard zu halten:
Die Erwerbsminderungsrente wird nur dann gezahlt, wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, irgendeine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszuüben – unabhängig davon, welchen Beruf sie zuvor ausgeübt hat. Zudem sind die Rentenzahlungen meist sehr gering. Wer beispielsweise nur noch weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann, erhält die volle Erwerbsminderungsrente, die jedoch häufig weniger als 40 % des letzten Bruttoeinkommens beträgt. Wer zwischen drei und sechs Stunden arbeitsfähig ist, erhält lediglich die halbe Rente.
Diese Summen reichen in der Regel nicht aus, um laufende Kosten wie Miete, Lebenshaltung und finanzielle Verpflichtungen zu decken. Deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung essenziell, um sich gegen den Einkommensverlust abzusichern und finanzielle Sicherheit im Krankheitsfall zu gewährleisten.
Gesundheitsfragen in der BU

Ein zentraler Aspekt beim Vertragsabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Gesundheitsprüfung. Bevor der Schutz einer BU-Versicherung gewährt wird, muss der Antragsteller detaillierte Gesundheitsfragen beantworten. Die Versicherer nutzen diese Angaben, um das individuelle Risiko des potenziellen Versicherungskunden einzuschätzen und zu entscheiden, ob und zu welchen Bedingungen eine Versicherung gewährt wird. Hierbei sind vor allem Vorerkrankungen, frühere Behandlungen und bestehende Beschwerden von Bedeutung.
Fehlerhafte oder unvollständige Angaben können im Leistungsfall zu Problemen führen und schlimmstenfalls dazu, dass die Berufsunfähigkeitsrente nicht ausgezahlt wird. Daher ist es essenziell, die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten.
Exkurs: Anonyme Risikovoranfrage
Um Risiken bei der Antragstellung zu vermeiden, empfehlen wir das Durchführen einer anonymen Risikovoranfrage. Dabei werden Ihre Gesundheitsdaten ohne Namensnennung durch uns bei verschiedenen, vorher ausgewählten Versicherern eingereicht, um herauszufinden, ob ein Abschluss möglich ist und unter welchen Bedingungen. Dies verhindert, dass abgelehnte Anträge in einer zentralen Datenbank erfasst werden, was die Chancen auf eine spätere Absicherung beeinträchtigen könnte.
Eine anonyme Risikovoranfrage hilft, den besten Anbieter mit den attraktivsten Vertragsbedingungen zu finden, ohne dass negative Einträge die Versicherbarkeit gefährden.
Wenn Sie Fragen zur Risikovoranfrage, der Beantragung der Berufsunfähigkeitsrente im Leistungsfall oder allgemein zur Auswahl der richtigen Berufsunfähigkeitsversicherung haben, kommen Sie gern jederzeit auf uns zu. Als freie Versicherungsmakler beraten wir Sie transparent, umfänglich und auf höchstem fachlichen Niveau.
Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Kennlerngespräch!
Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Auszahlung der Berufsunfähigkeitsrente erfolgt dann durch die Versicherung, wenn der Versicherungsnehmer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, seinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 % auszuführen. Dies kann durch eine schwere Erkrankung, eine dauerhafte körperliche Einschränkung oder durch die Folgen eines Unfalls bedingt sein. Die Dauer der Berufsunfähigkeit muss dabei in der Regel mindestens sechs Monate betragen. Ein ärztlicher Nachweis ist erforderlich, um den gesundheitlichen Zustand zu bestätigen. Der Versicherer prüft daraufhin, ob die Bedingungen für eine Auszahlung erfüllt sind.
Entscheidend für die Gewährung der Leistungen ist, dass es sich um die Unfähigkeit handelt, den zuletzt ausgeübten Beruf auszuführen. Dabei zählt nicht nur die berufliche Bezeichnung, sondern auch die tatsächlichen Tätigkeiten, die damit verbunden sind. Ein Handwerker mit einer schweren Rückenverletzung kann beispielsweise nicht mehr körperlich arbeiten, während ein anderer Fall, etwa ein Büroangestellter mit der gleichen Erkrankung möglicherweise weiterhin eingeschränkt tätig sein kann. Versicherer prüfen solche Fälle genau, um festzustellen, ob eine Berufsunfähigkeit im Sinne der Vertragsbedingungen vorliegt.
Wie viel die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, hängt hingegen mit der vereinbarten Rentenhöhe zusammen. Je höher die Absicherung, desto höher auch die Beiträge. Nicht immer ist es möglich, die gewünschte Höhe von Beginn an zu versichern, hier kann später dann aber durch die Beitragsdynamik oder Nachversicherungsgarantie nachkorrigiert werden.
Abgrenzung zwischen Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit
Viele Menschen verwenden die Begriffe Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit synonym, doch es gibt wesentliche Unterschiede zwischen beiden.
Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn eine Person aufgrund einer Erkrankung oder Verletzung vorübergehend nicht arbeiten kann. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn jemand mit einer Erkältung oder einem verstauchten Knöchel für einige Wochen ausfällt. In solchen Fällen übernimmt die gesetzliche oder private Krankenversicherung für einen bestimmten Zeitraum das Krankengeld oder eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber.
Berufsunfähigkeit hingegen bezeichnet eine langfristige oder dauerhafte Einschränkung, die es unmöglich macht, den zuletzt ausgeübten Beruf weiterhin auszuführen.
Während die Arbeitsunfähigkeit meist nur eine vorübergehende Phase ist, bedeutet die Berufsunfähigkeit oft eine tiefgreifende Veränderung der beruflichen und finanziellen Situation. Deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung essenziell, um den Einkommensverlust langfristig abzufedern.
Wann bekommt man das Geld von der Berufsunfähigkeitsversicherung ?

Die Auszahlung der BU-Rente erfolgt in der Regel nach einer Wartezeit, die vertraglich festgelegt ist (sog. Karenzzeit). Diese beträgt häufig zwischen drei und sechs Monaten. Sobald die Berufsunfähigkeit anerkannt wurde, beginnt die Rentenzahlung. Die Höhe der BU-Rente hängt von der vereinbarten Versicherungssumme ab.
Übrigens: Einige Versicherer bieten Tarife mit Beitragsrückgewähr an. Das bedeutet, dass ein Teil der eingezahlten Beiträge zurückerstattet wird, wenn kein Leistungsfall eintritt. Diese Option ist erhöht allerdings den Betrag der Versicherungen und wird daher von vielen nicht gewählt. Eine weitere Möglichkeit ist die Überschussbeteiligung, bei der Versicherte von den Gewinnen des Versicherers profitieren. Diese kann sich in Form von reduzierten Beiträgen oder zusätzlichen Auszahlungen bemerkbar machen.
Kündigung der BU Versicherung: Geld zurück?
Kurz: Nein. Grundsätzlich bekommen Versicherungsnehmer, die ihren Vertrag gekündigt haben, die eingezahlten Versicherungsbeiträge nicht zurück. Ausführlicher habe ich in diesem Artikel über das Thema berichtet: BU mit Beitragsrückgewähr
Die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine reine Risikoversicherung, die keine Sparkomponente enthält. Das bedeutet, dass die Beiträge ausschließlich dazu dienen, den Versicherungsschutz zu finanzieren. Bei einer Kündigung endet dieser Schutz, und bereits gezahlte Beiträge werden nicht erstattet.
Eine Ausnahme bilden Tarife mit der bereits angesprochenen Beitragsrückgewähr oder fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen. Bei diesen Varianten kann unter bestimmten Umständen ein Teil des eingezahlten Kapitals zurückfließen. Allerdings sind diese Tarife oft teurer und nicht immer die beste Wahl.
Wer über eine Kündigung nachdenkt, sollte stattdessen prüfen, ob die Beitragszahlung pausiert werden kann oder ein Anbieterwechsel eine sinnvollere Alternative sein könnte, um weiterhin einen gewissen Versicherungsschutz zu behalten.
Lesen Sie hierzu auch: Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Wann springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung springt ein, wenn eine dauerhafte oder langfristige gesundheitliche Einschränkung dazu führt, dass der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.
Die Ursachen sind vielfältig, wobei psychische Erkrankungen mittlerweile eine der häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit darstellen. Depressionen, Burnout und Angststörungen nehmen in den Statistiken der Versicherer einen immer größeren Anteil ein. Auch orthopädische Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle oder Gelenkschäden können zu einer Berufsunfähigkeit führen. Weitere häufige Ursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen sowie schwere Verletzungen durch Unfälle.
Achtung: Abstrakte Verweisung
Ein wichtiger Punkt ist die sogenannte abstrakte Verweisung. Manche Versicherungen bzw. Verträge – vor denen wir persönlich sehr wenig halten – enthalten eine Klausel, die es dem Versicherer erlaubt, den Versicherungsnehmer auf eine andere Tätigkeit zu verweisen, falls diese trotz gesundheitlicher Einschränkungen ausgeübt werden könnte. Das bedeutet, dass eine Anerkennung der Berufsunfähigkeit möglicherweise nicht erfolgt, wenn der Versicherte theoretisch in einer anderen Branche arbeiten könnte. Es ist wichtig, bereits vor Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung darauf zu achten, dass sie auf eine abstrakte Verweisung verzichtet.
Wer entscheidet, ob man berufsunfähig ist?

Ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt, entscheidet nicht der Versicherte selbst, sondern der Versicherer bzw. ein Arzt. Grundlage für diese Entscheidung sind medizinische Gutachten, die den gesundheitlichen Zustand der betroffenen Person bewerten. In vielen Fällen sind zusätzliche Nachweise erforderlich, wie Berichte von Fachärzten oder Therapeuten. Auch der berufliche Alltag wird genau analysiert, um festzustellen, ob die bisherige Tätigkeit tatsächlich nicht mehr ausgeübt werden kann.
Falls eine Berufsunfähigkeit nicht anerkannt wird, besteht die Möglichkeit eines Widerspruchs. In vielen Fällen kann eine rechtliche Auseinandersetzung nötig sein, um die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente durchzusetzen. Versicherte sollten sich in solchen Situationen an einen spezialisierten Anwalt oder eine Verbraucherzentrale wenden.
Wie lange dauert es bis zur ersten Auszahlung?
Die Zahlungen der BU Leistung erfolgt nicht unmittelbar nach der Beantragung, sondern erst nach Prüfung des Leistungsanspruchs durch den Versicherer. Dieser Prozess kann je nach individueller Situation mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.
Entscheidend für die Bearbeitungszeit sind unter anderem die Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen, die Einschätzung der behandelnden Ärzte zur voraussichtlichen Dauer der Berufsunfähigkeit und der Umfang der gesundheitlichen Einschränkungen. Selbstständige müssen oft zusätzlich nachweisen, dass sie ihre Arbeit nicht einfach umstrukturieren oder an Angestellte delegieren können.
Wird der Antrag genehmigt, erfolgt die Auszahlung der BU-Rente in der Regel rückwirkend ab dem Zeitpunkt der anerkannten Berufsunfähigkeit.

Exkurs: Die Krankentagegeldversicherung
Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung spielt auch die Krankentagegeldversicherung eine wichtige Rolle bei der finanziellen Absicherung im Krankheitsfall. Während die Berufsunfähigkeitsversicherung langfristige Einkommensausfälle abdeckt, sichert die Krankentagegeldversicherung das Einkommen bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit von Berufstätigen ab. Wer länger krankgeschrieben ist, erhält in den ersten sechs Wochen weiterhin sein volles Gehalt vom Arbeitgeber. Danach springt die gesetzliche Krankenkasse mit der Leistung in Form des Krankengelds ein, das jedoch in der Regel nur etwa 70 % des Bruttoeinkommens beträgt.
Gerade für Selbstständige oder gutverdienende Arbeitnehmer kann dies zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Hier greift die Krankentagegeldversicherung, indem sie eine tägliche Auszahlung (das sog. Krankentagegeld) leistet, die das reduzierte Einkommen ausgleicht. Sie kann damit eine sinnvolle Ergänzung zur BU Versicherung sein, da sie die finanzielle Lücke schließt, bis eine mögliche Berufsunfähigkeit festgestellt wird und die Berufsunfähigkeitsrente greift. Aber auch hier gibt es einige potenzielle Fallstricke zu beachten: Für mehr Informationen zu dieser Versicherung lesen Sie gern diesen Artikel von uns.
Wie lange zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Dauer der BU-Rente hängt von der vereinbarten Vertragslaufzeit ab. In der Regel endet die Zahlung mit dem Renteneintrittsalter, also häufig zwischen dem 60. und 67. Lebensjahr.
Während dieser Zeit wird die Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt, solange die Berufsunfähigkeit besteht. Falls sich der Gesundheitszustand verbessert und eine Rückkehr in den Beruf möglich ist, wird die Zahlung eingestellt.
Viele Verträge enthalten eine sogenannte Nachprüfungsklausel, die es dem Versicherer erlaubt, regelmäßig zu überprüfen, ob die Berufsunfähigkeit weiterhin vorliegt. Das bedeutet, dass Versicherte in bestimmten Abständen neue ärztliche Gutachten vorlegen müssen, um ihre Rentenzahlung aufrechtzuerhalten. Falls sich der Gesundheitszustand verbessert, kann der Versicherer die Rentenzahlung einstellen. Dies führt häufig zu Unsicherheiten bei den Versicherten, weshalb es ratsam ist, bei Vertragsabschluss zu prüfen, wie der BU Anbieter diese Regelung ausgestaltet.

Ideale Vertragslaufzeit der Berufsunfähigkeitsversicherung: Unsere Empfehlung
Eine ausreichende Laufzeit bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein entscheidender Faktor für eine umfassende Absicherung. Idealerweise sollte die Versicherung bis zum Renteneintritt abgeschlossen werden, also bis zum 67. Lebensjahr. Der Grund dafür ist, dass die größte finanzielle Gefahr durch den Verlust des Einkommens während der Erwerbsphase besteht.
Wird die Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen nur bis zum 55. oder 60. Lebensjahr abgeschlossen, kann es zu einer heiklen Versorgungslücke kommen, wenn die Berufsunfähigkeit darüber hinaus anhält. In solchen Fällen gibt es keinen Versicherungsschutz mehr, und der Versicherte müsste zum Beispiel auf andere finanzielle Rücklagen oder die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zurückgreifen.
Wer die Vertragslaufzeit zu kurz wählt, riskiert erhebliche finanzielle Probleme im Falle einer langfristigen Berufsunfähigkeit. Eine Laufzeit bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter bietet die deutlich größere Sicherheit.
Fazit: Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn eine versicherte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr zu mindestens 50 % ausführen kann. Voraussetzung dafür ist ein ärztlicher Nachweis sowie die Prüfung durch den Versicherer. Die Auszahlung der BU-Rente erfolgt nach Anerkennung des Leistungsanspruchs und kann einige Monate in Anspruch nehmen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig abzusichern und die Vertragsbedingungen genau zu prüfen. Eine ausreichend hohe Rentensumme, eine Laufzeit bis zum Renteneintritt und faire Vertragsbedingungen – insbesondere ohne abstrakte Verweisung – sind essenziell. Die gesetzliche Absicherung reicht in den meisten Fällen nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung die beste Möglichkeit, sich gegen finanzielle Einbußen im Fall der Berufsunfähigkeit zu schützen.
Wir stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Versicherung und finanzielle Absicherung zur Seite!